Nur ein justiertes Spiegelteleskop bringt beste Ergebnisse.
Selbst neu erworbene Teleskope sind meist durch negative Einwirkungen
auf dem Versandweg nicht optimal justiert.
Jegliche Art von Transport wirkt sich zusätzlich negativ auf die
Justage aus. Vielen Sternfreunden bleibt dieses verborgen, da sich die
Bildqualität kontinuierlich verschlechtert.
Der einzige Ausweg um aus diesem Dilemma zu kommen ist das regelmäßige
nachjustieren des Teleskopes.
Es gibt mehrere Möglichkeiten der Justage, aber häufig sind
diese nur für die grobe Einstellung geeignet, oder für den ungeübten
Sternenfreund sehr aufwendig und oft fehlerbehaftet.
Abhilfe schafft ein sogenannter Justierlaser.
Hierbei wird ein Laserstrahl vom Okularzug auf den Fangspiegel, dann um
90° auf den Hauptspiegel abgelenkt. Bei einem perfekt eingestellten
Teleskop wird der Laserstrahl auf den gleichen Punkt des Fangspiegels
und somit auf den Austrittspunkt des Laserstrahls zurückgeworfen.
Sollte dieses einmal nicht der Fall sein, so sollte das Teleskop justiert
werden.
1. Kontrollieren Sie ob Ihr Hauptspiegel eine Markierung in der Mitte
besitzt. Sollte dies nicht der Fall sein - lesen Sie hierzu Punkt 4.
2. Stecken Sie den Laser in den Okularzug und schalten ihn durch betätigen
des Drehschalters ein. Der Laserstrahl trifft den Hauptspiegel
Sollte der Laserstrahl nicht in der Mitte liegen, wie auf der Abbildung
gezeigt, muss durch verstellen des Fangspiegels der Laserpunkt in die
Mitte gebracht werden, siehe Abbildung 2.
3. Justierung des Hauptspiegels
Die Abbildung zeigt einen nicht justierten Hauptspiegel. Zu erkennen an
der Lage des zweiten Laserpunktes. Durch verstellen des Hauptspiegels
und gleichzeitiger Beobachtung des Punktes kann die Dejustage behoben
werden.
Das Resultat sollte wie auf der unteren Abbildung aussehen.
Wie Sie sehen ist die Justage kinderleicht und im Dunklen zu erledigen.
4. Mittenmarkierung:
Bauen Sie hierzu den Hauptspiegel aus dem Teleskop aus. Berühren
Sie dabei NIEMALS die Spiegeloberfläche mit den Fingern oder anderen
Gegenständen. Messen Sie den Durchmesser Ihres Spiegels. Dann schneiden
Sie ein Stück Papier im selben Durchmesser wie der des Spiegels aus.
Den Einstich vom Zirkel vergrößern Sie so, dass ein Lochverstärker
hindurchpaßt. Dabei müssen Sie sehr sorgfältig arbeiten.
Legen Sie das Papier auf den Spiegel und kleben durch das Loch den Lochverstärker
auf den Spiegel. Keine Angst, die optische Leistung leidet nicht darunter.
Durch den Fangspiegel wird die Mitte des Hauptspiegels sowieso abgeschattet.
Der angebotene Laser hat entscheidende Vorteile gegenüber manch anderen
Produkten. Das empfindliche Lasermodul ist vollständig gekapselt
und wird im Falle eines Sturzes oder Schlages nicht verstellt oder beschädigt.
Was bei anderen Konstruktionen, wo der Laser mehr als die Hälfte
ungeschützt aus dem Gehäuse schaut, nicht gewährleistet
ist.
Die 30 mm Justierschraubenabstand halten das Lasermodul unverrückbar
in dem Ganzmetallgehäuse.
Der Drehschalter ist einfach und sicher.
Durch die große Kontrollöffnung und die schräg geneigte
Reflektionsfläche kann man den Laserpunkt beobachten und gleichzeitig
den Hauptspiegel verstellen.
Der oben abgebildete Laser ist der erste echte 2 Zoll
Laser auf dem deutschen Markt. Er besitzt eine 2,5 mal so große
Reflektionsfläche wie vergleichbare Produkte. Durch die große
Fläche, lassen sich auch sehr dejustierte Teleskope ( Gitterrohrnewtons
nach dem Aufbau) justieren.